Berlin - Nach dem „Fall Lisa“ sind die deutsch-russischen Beziehungen angespannt. In dieser Situation sorgt der geplante Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer für zusätzliche Unruhe in der Bundeshauptstadt. Zwar versichert der CSU-Chef, die am Donnerstag beginnende Reise sei selbstverständlich mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) abgestimmt: „Wir werden das sehr, sehr verantwortlich machen.“ Namhafte Außenpolitiker von Union und SPD sind trotzdem verstimmt.

Der Zeitpunkt der Reise ist in mehrfacher Hinsicht heikel. Nicht nur der Ukraine-Konflikt ist ungelöst. Russland spielt auch eine umstrittene Rolle im Syrien-Krieg. Schließlich ist der Konflikt um die angebliche Vergewaltigung eines russlanddeutschen Mädchens noch frisch in Erinnerung.

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