Washington/Moskau - Mit einem Luftangriff auf Syriens Armee haben die USA ihre Politik in dem Bürgerkriegsland radikal geändert und eine schwere Krise mit Russland ausgelöst. Kremlchef Wladimir Putin verurteilte den Angriff auf einen Luftwaffenstützpunkts als Angriff auf die Souveränität Syriens. Der Präsident des Landes, Baschar al-Assad, nannte den Einsatz am Freitag „rücksichtslos und unverantwortlich“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete ihn als nachvollziehbar. Eine erneute Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates endete ohne Ergebnis.

Trump hatte den Angriff als Reaktion auf einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz syrischer Truppen angeordnet. Dabei waren am 4. April nach neuesten UN-Angaben mindestens 84 Menschen ums Leben gekommen und 546 verletzt worden. Syriens Regierung weist die Verantwortung dafür zurück und gibt wie auch Russland Rebellen die Schuld. Russland ist der engste Verbündete Assads.

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