Paris - Die russische Regierung hat auf den Tod des Sprengstoffspürhunds „Diesel“ in Frankreich reagiert. Innenminister Wladimir Kolokolzew bot seinem Pariser Kollegen Bernard Cazeneuve einen Hundewelpen als Geschenk an.

Der kleine „Dobrynja“, benannt nach einem Drachentöter in einem russischen Epos, soll der französischen Spezialeinheit Raid über den Verlust ihres Hundes hinweghelfen, der am vergangenen Mittwoch bei dem Anti-Terror-Einsatz in Saint-Denis bei Paris getötet worden war.

Kolokolzew sprach von einem „Zeichen der Solidarität mit dem französischen Volk und der Polizei“. Auch der russische Sender „Russia Today“ berichtete werbewirksam über die „emotionale Geste“ des Kreml.

Das Innenministerium veröffentlichte auf seiner Webseite eine Videoszene, die das Polizeihündchen beim Spiel mit einem Ball zeigt. (dpa, red)