Berlin - Gustav Heinemann mochte ihn nicht. Willy Brandt war von ihm enttäuscht. Und dennoch wäre ohne Walter Scheel weder der eine zum ersten Bundespräsidenten, noch der andere zum ersten Bundeskanzler aus den Reihen der SPD gewählt worden. Gemeinsam haben der Liberale und die beiden Sozialdemokraten die westdeutsche Nachkriegsgeschichte nachhaltig verändert. Am Ende mag diese politische Leistung die Frage in den Schatten stellen, ob dem vierten in der Reihe der Bundespräsidenten das Prädikat „bedeutend“ gebührt.

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