Tu Gutes und rede darüber. Das ist die goldene Regel aller Wohltätigkeit. Irena Wachendorff kennt sie und wirbt seit langem für die Unterstützung des jüdisch-arabischen Waldorfkindergartens Ein Bustan in Israel. Sie ist der Einrichtung zugetan, weil sie darin einen Gegenentwurf zu den hasserfüllten, oft blutigen Auseinandersetzungen in Nahost sieht.

Die Musiklehrerin und Lyrikerin aus dem rheinland-pfälzischen Remagen gibt privat Benefizkonzerte, deren Ertrag sie an den Kindergarten spendet. Versöhnen, statt spalten, darin sieht Wachendorff das Zukunftsmodell. Nicht jeder teilt diese Ansicht. Das wäre noch kein Grund zur Aufregung, wenn die Kritik in sachlichem Ton daherkäme. Das ist nicht der Fall. Im Gegenteil, sie ist unflätig, voll persönlicher Beleidigungen und der Chor der Hetzer im Internet schwillt an.

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