Berlin - Auch das Land Berlin ist nun in die Affäre um die Ermittlungspannen im Fall der rechtsterroristischen Vereinigung NSU geraten. Nach Informationen dieser Zeitung hat offenbar einer der von der Bundesanwaltschaft beschuldigten mutmaßlichen NSU-Unterstützer zeitweise als Informant für das Berliner Landeskriminalamt (LKA) gearbeitet. Außerdem soll das LKA dem NSU-Untersuchungsausschuss einen Vermerk vorenthalten haben, wonach die Polizei bereits im Jahr 2002 einen Hinweis auf den Aufenthaltsort der mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe bekommen hatte.

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