Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) hat im Jahr 2000 versucht, mit Hilfe von Geldzahlungen auf die Spur der zwei Jahre zuvor untergetauchten Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zu kommen. Laut Bild am Sonntag soll die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK) des Erfurter Landtages kürzlich über diesen Vorgang informiert worden sein. Demnach habe ein LfV-Vertreter vor zwei Wochen gegenüber den Abgeordneten berichtet, das Amt habe seinerzeit dem Thüringer Neonazi-Anführer und V-Mann Tino Brandt 2000 Mark übergeben. Mit dem Geld sollte sich das untergetauchte Trio neue Pässe besorgen. Der Thüringer Verfassungsschutz hat inzwischen eingeräumt, dass Geld an das Zwickauer Neonazi-Terror fließen sollte.

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