Berlin - Wie präsentiert sich jemand, der noch vor kurzem des Landesverrats beschuldigt wurde, nun aber dadurch eine Art Superstar mit Bekanntheit weit über die Internet-Szene hinaus geworden ist? Markus Beckedahl, Gründer des Blogs Netzpolitik.org, kommt in Jeans und T-Shirt auf die Bühne in der Berliner Kulturbrauerei – und mit dem Rucksack, in dem er immer seinen Laptop herumträgt. „Ich muss erst mal kurz was trinken“, sagt er. Dann legt er los.

Die Empörung über die Ermittlungen gegen Beckedahl wegen der Veröffentlichung von Ausschnitten aus einem als vertraulich eingestuften Verfassungsschutzbericht hat Spuren in der politischen Landschaft hinterlassen. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) versetzte Generalbundesanwalt Harald Range in den einstweiligen Ruhestand. Beckedahl fordert auf der von ihm organisierten Konferenz „Das ist Netzpolitik!“ weitere Aufklärung. „Die Landesverratsermittlungen sind eingestellt, aber viele Fragen sind noch offen“, befindet er.

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