Dresden - An einem kühlen Tag Ende November marschierte ein Gerichtsvollzieher in das Örtchen Bärwalde zwischen Moritzburg und Dresden. Der Mann wollte Schulden eintreiben, wie er es jeden Tag tun muss. Dieses Mal erlebte er sein blaues Wunder. Nach Klingeln an der Tür und anschließendem kurzem Wortgefecht rief der Schuldner nämlich die Polizei um Hilfe. Kurz darauf kamen „Polizisten“ und nahmen den Gerichtsvollzieher fest.

Aber es waren kein bundesdeutschen Polizisten, wie man sie kennt. Männer des DPHW waren aufgetaucht, uniformierte Kerle mit Kabelbindern statt Handschellen: Männer des „Deutschen Polizei Hilfswerks“. Der Gerichtsvollzieher sei nur ein „vorgeblicher Gerichtsvollzieher“, er sei überhaupt keine Amtsperson, habe überhaupt kein Recht gehabt, Geld einzutreiben und sei deshalb vom DPHW an der Flucht gehindert worden, teilte DPHW im Internet später mit.

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