Mit sogenannten Fieberambulanzen will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Land für den befürchteten Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der kühleren Jahreszeit wappnen. 
Foto: dpa/Roland Weihrauch

Berlin - Im Sommer war es einfacher: Cafés und Restaurants erweiterten ihre Außengastronomie, Sport war im Freien möglich, Treffen mit Freunden auch. Und wer sich doch drinnen aufhalten musste, konnte wenigstens die Fenster zur Dauerlüftung öffnen. All das wird mit sinkenden Temperaturen schwieriger, zum Teil unmöglich werden – mit vorhersehbaren Folgen. Schon jetzt verzeichnen die Gesundheitsämter erneut steigende Infektionszahlen, zuletzt lag die Ansteckungsrate bei 1000 bis 2000 Neuinfektionen pro Tag. „Ein weiterer Anstieg der Zahlen ist auf keinen Fall auszuschließen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. In einigen Nachbarländern stiegen die Infektionszahlen bereits nahezu unkontrolliert. „Wir haben keinen Grund selbstgefällig zu glauben, dass das bei uns nicht auch geschehen könnte.“

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