Berlin - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will Migranten deutlich schlechter stellen, wenn sie sich nicht genügend um die Beschaffung fehlender Papiere bemühen. Dazu soll eine „Duldung mit ungeklärter Identität“ geschaffen werden, wie aus dem Entwurf des Innenministeriums für das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, hervorgeht.

Ein solcher Status soll einem Migranten erteilt werden, „wenn die Abschiebung aus von ihm selbst zu vertretenden Gründen nicht vollzogen werden kann“, heißt es in dem Entwurf, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt und der am Donnerstag Ländern und Verbänden zur Stellungnahme zugegangen ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.