Hätte er eine weltliche Profession, würde man nun sagen, er habe es im zweiten Anlauf geschafft. Aber Kardinäle unternehmen keine Anläufe, um Papst zu werden, und er schon gleich gar nicht: Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der nun als Franziskus I. die Geschicke der katholischen Kirche führen wird, ist alles andere als jemand, der sich vordrängt. Bescheidenheit sei eine seiner am meisten hervorstechenden Tugenden, sagt sein offizieller Biograf Sergio Rubin: „Es ist spaßig mit ihm, wenn die Bischöfe sich treffen, dann will er immer in der hintersten Reihe sitzen. Diese Art von Demut kommt in Rom gut an.“

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