Derzeit sind noch rund 7 000 Menschen auf der Gefängnisinsel inhaftiert.
dpa

New York - Wer kurz vor der Landung am New Yorker La Guardia Flughafen einen Blick aus der Maschine wagt, der kann eine kleine Insel im East River sehen, bebaut mit Backsteingebäuden, Baracken und einer von Stacheldraht gekrönten Mauer. Von der Skyline des nahen Manhattan und deren Verheißungen in den Bann geschlagen, fragen sich jedoch nur die wenigsten, was auf dieser Insel wohl vor sich geht. Im Bewusstsein der New Yorker spielt die Insel zwischen der Bronx und Queens hingegen durchaus eine gewichtige Rolle. Wer in New York den Namen Rikers Island fallen lässt, der wird eine Reaktion irgendwo zwischen Abscheu und Schaudern ernten, je nachdem, in welchem Stadtteil und in welcher Gesellschaft er oder sie sich befindet.

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