Berlin - Afghanistan hat uns schon öfter berührt und es sieht so aus, als würde es das jetzt wieder tun. Die Bilder von früher kehren zurück aus der Erinnerung, als vom Terror der Taliban erzählt wurde – von öffentlichen Hinrichtungen in Sportstadien, von Mädchen, die nicht zur Schule gehen durften, von Männern, die mehrere Frauen heiraten mussten, von Frauen, die entrechtet zu Hause versteckt wurden, zu Gebärmaschinen degradiert.

Unvergessen ist der Streit um das deutsche Engagement in Afghanistan. Das prägende Bild dieser Debatte: Als Zivilisten bei einem Luftangriff in Kundus unter deutscher Beteiligung getötet wurden, rief die neue EKD-Ratsvorsitzende und hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann von der Kanzel des Berliner Doms: „Nichts ist gut in Afghanistan.“  

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