Autos stauen sich in einem Berliner Tunnel. Viele Kraftfahrer klagen über Staus und Stop-and-Go. Doch wenn es pro tausend Einwohner genauso viele Autos gäbe wie etwa in München, gäbe es wohl Tag und Nacht Stillstand.
Foto: imago/Frank Sorge

Berlin - Ist Berlin eine Autostadt? Zahlen, die der Senat vor Kurzem auf Anfrage der FDP-Fraktion veröffentlicht hat, lassen daran zweifeln. Denn sie zeigen, dass der Motorisierungsgrad in der Hauptstadt weiterhin sehr niedrig ist – und sogar gesunken ist. Den Daten zufolge waren in Berlin am Ende des Jahres 2017 pro tausend Einwohner 381,8 Kraftfahrzeuge zugelassen. Zum Vergleich: Der Durchschnittswert für Deutschland betrug 687. Damit ist Berlin unverändert das Schlusslicht. Das Auto spielt hier eine kleinere Rolle als anderswo. Das dürfte der verkehrspolitischen Debatte Stoff geben.

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