Er herrscht seit 2011 unangefochten über 26 Millionen Nordkoreaner und ging jahrelang in der Schweiz zur Schule. Doch kaum war der 34-jährige Kim Yong Un am Sonntag in dem südostasiatischen Stadtstaat Singapur angekommen, machte der in seinen üblichen dunklen Anzug gekleidete Erbe einer sechs Jahrzehnte alten Familiendynastie deutlich, wie ungewohnt Auftritte im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit für ihn sind.

Singapurs Premierminister Lee Hsien Loong musste Kim in seinem Regierungssitz Istana sprichwörtlich stoppen, als Nordkoreas Diktator forschen Schritts in den Räumen des Gebäudes verschwinden wollte. „Erst Händeschütteln für die Weltöffentlichkeit“, schien Singapurs Premier zu sagen. Kim nickte, drehte sich zur Seite und lächelte in das Blitzlichtgewitter der Fotografen.

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