Berlin - Der Tag bei „Spiegel Online“ begann mit einer Entschuldigung. „Aufgrund eines Missverständnisses in der Redaktion hatte „Spiegel Online“ zunächst vermeldet, die NPD werde verboten. Wir bedauern dieses Versehen zutiefst und bitten um Entschuldigung“, teilte die Redaktion mit. Im Internet-Zeitalter gilt freilich, dass man das Kind gar nicht so schnell aus dem Brunnen holen kann, wie es hinein gefallen ist. In Hamburg lernen sie das gerade schmerzhaft. Aber nicht nur „Spiegel Online“ lag mit der Meldung falsch. Auch „Zeit Online“, die „Neue Zürcher Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der „Stern“ und der „Mitteldeutsche Rundfunk“ haben in dem Ehrgeiz besonders schnell zu sein, das verkehrte Urteil veröffentlicht.

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