Düsseldorf - Die Sicherheitsbehörden haben so ziemlich alles über ihn gewusst, ihn lückenlos überwacht. Gleich sieben Mal hat sich das Gemeinsame Terrorabwehrzentrum von Bund und Ländern, in dem 40 Vertreter deutscher Sicherheitsbehörden zusammenarbeiten, zwischen dem 4. Februar und dem 2. November 2016 mit dem Fall Anis Amri (24) befasst. Aber den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, bei dem zwölf Menschen getötet und 55 zum Teil schwer verletzt wurden, konnten sie doch nicht verhindern. Denn die Einschätzung, zu der alle Experten immer wieder kamen, war identisch. Von dem Tunesier geht keine konkrete Gefahr aus. „Die vorliegende Lage lässt ein schädigendes Ereignis unwahrscheinlich erscheinen“, lautete das immer wiederkehrende Urteil der Experten. Ein folgenschwerer Irrtum.

Jäger: Behörden haben alle Mittel ausgeschöpft

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