Berlin - Der am Montag verhaftete mutmaßliche Verfasser der „NSU 2.0“-Drohschreiben wurde unter anderem anhand seines Schreibstils überführt. Alexander M. soll Politiker, Prominente und Anwälte mit Naziparolen beleidigt und mit dem Tod gedroht haben. Weil sich der 53-Jährige aus Gesundbrunnen auch in Chats des rechtspopulistischen Portals PI-News und einem Schachportal äußerte, kamen ihm Fahnder des hessischen Landeskriminalamts auf die Spur.

Geholfen haben dabei Experten des Bundeskriminalamtes. Sie stellten eine hohe Übereinstimmung der Merkmale in den Drohschreiben und den Äußerungen des Mannes im Internet fest. Wie wasserdicht das forensische linguistische Gutachten des BKA gegen Alexander M. ist, muss sich erst vor Gericht herausstellen. Die Polizei will sich dazu nicht weiter einlassen.

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