Berlin - Die Staatsanwaltschaft Berlin hat bei Ermittlungsverfahren offenbar den Verfassungsschutz beauftragt, Briefe von Beschuldigten zu öffnen und zu kopieren. Das geht aus Akten hervor, die im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages eine Rolle spielen. Konkret geht es um ein Ermittlungsverfahren aus dem Jahr 2001 gegen Mitglieder der Nazi-Rockband „Landser“.

Der Vorwurf lautete auf Bildung einer kriminellen Vereinigung. Im Zuge der Ermittlungen war auch die Postkontrolle einiger Beschuldigter angeordnet worden. Bei den in Berlin lebenden Beschuldigten sollte diese Postkontrolle die dortige Staatsanwaltschaft im Auftrag der Bundesanwaltschaft durchführen.

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