Für Frank Henkel beginnt diese Woche, wie die letzte endete: Der CDU-Innensenator muss erklären, ob er im Zusammenhang mit der Neonazi-Mordserie alles richtig gemacht oder ob der Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Zwickauer Terrorgruppe NSU durch eine zu zögerliche Weitergabe von Informationen aus Berlin behindert wurde. Am Dienstag wird Henkel zu einer Sondersitzung des Innen-Ausschusses vom Abgeordnetenhaus erwartet.

Spätestens dort will Henkel offenbar einen Sonderermittler präsentieren. Sein Sprecher Stefan Sukale bestätigte am Sonntag, dass der Senator dies plane. Dem Vernehmen nach sucht er eine Person, die parteiübergreifend anerkannt ist. Neben dem aktuellen Umgang mit Informationen soll der Ermittler klären, ob vor zehn Jahren Fehler gemacht wurden.

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