Am 23. Februar 2012 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Rede, in der sie erklärte: „Wir sind ein Land, eine Gesellschaft. Auch die, die zu uns aus vielen Ländern der Welt kommen, sind nicht einfach Zuwanderer. Auch sie sind vielfältig und unterschiedlich. Wir alle gemeinsam prägen das Gesicht Deutschlands, unsere Identität in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts.“ Und: „Wir nehmen nicht hin, dass Menschen Hass, Verachtung und Gewalt ausgesetzt werden. Wir tun dies, weil wir entschieden gegen jene vorgehen, die andere wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe und Religion verfolgen.“

Es wäre schön, Angela Merkel würde diese Rede heute wieder einmal halten. Damals hielt sie sie auf einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Neonazi-Terrorgruppe NSU. In dieser Rede erklärte sie auch den Hinterbliebenen der Opfer des Nationalsozialistischen Untergrundes: „Als Bundeskanzlerin verspreche ich Ihnen: Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Daran arbeiten alle zuständigen Behörden in Bund und Ländern mit Hochdruck.“

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