Erneut rückt ein Geheimdienstbericht die enge Verflechtung des NSU-Umfeldes mit ausländischen militanten Nazi-Organisationen ins Blickfeld. Demnach soll der den Behörden als Neonazi bekannte Thomas G. um das Jahr 2006 herum in illegale Waffenbeschaffungen für die rechtsextremen Hammerskins in Portugal verwickelt gewesen sein. Der 34-jährige Thomas G. aus Meuselwitz in Ostthüringen wird von den NSU-Ermittlern als Verdächtiger eingestuft, weil er über „nachgewiesene Kontakte zu Tätern oder Beschuldigten des Ermittlungsverfahrens“ verfügt.

Bereits der italienische Geheimdienst hatte 2011 auf die Verbindungen des mutmaßlichen NSU-Helfers Ralf Wohlleben – einem engen Vertrauten von Thomas G. – zu militanten Rechtsextremisten in Südtirol hingewiesen.

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