Sebastian Edathy nutzt die Gunst der Stunde. „Es gibt Grenzen dessen, was man hier hinnehmen muss“, sagt der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses. Dann unterbricht er die Sitzung und komplementiert sowohl die Zuschauer als auch den Mann hinaus, um den es geht: Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche.

Nun ist bekannt, dass Sozialdemokrat Edathy etwas von Effekten versteht. Zugleich lässt sich aber nicht leugnen, dass eben jener Fritsche ihm die Gelegenheit zu dieser kleinen Inszenierung bietet. Zudem ist Edathy nicht allein. Auch der stets impulsive Grüne Wolfgang Wieland ruft: Keine Staatsbürgerkunde, bitte! Im Untersuchungsausschuss, so viel ist klar, herrscht zeitweilig ziemlich dicke Luft.

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