Kurz vor Beginn des NSU-Prozesses in München gibt es neue Spekulationen über die Rolle des Verfassungsschutzes beim Untertauchen des Trios im Januar 1998. Die Untersuchungsausschüsse in Berlin und Erfurt gehen Hinweisen darauf nach, dass der Geheimdienst damals viel dichter an Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt dran war als bislang bekannt.

Auf diesen Verdacht sind die Abgeordneten gestoßen, als sie die Vorgänge rund um das Auffinden der Bombenwerkstatt des Trios in einem Jenaer Garagenkomplex untersuchten. Drei Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) hatten vor dem Ausschuss in Erfurt von einer Observation Böhnhardts im Oktober 1997 berichtet.

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