Zur Zeit ist es in Deutschland so: Was von staatlichen Stellen – dem Verfassungsschutz, der Polizei – veröffentlicht werden müsste, wird geschreddert. Und was geschreddert werden müsste, wird – von der Justiz – veröffentlicht. Die Öffentlichkeit hat sich schon fast an die höchst selektive, selbstverständlich nur zufällig entstandene und über Jahre verfeinerte Schredderpraxis vor allem der Verfassungsschutzämter gewöhnt: Vernichtet werden Akten mit Bezug zum Rechtsextremismus (nicht zum Rechtsterrorismus, denn den hat es bis vor einem Jahr in Deutschland bekanntlich nicht gegeben), sorgfältig aufbewahrt werden die Akten mit Bezug zum Linksextremismus und zum islamistischen Terrorismus.

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