Berlin - Mehrere Deutsche Großstädte haben bekannt gegeben, dass ihre Gesundheitsämter nun in der Lage sind, Kontakte von Corona-Infizierten auch bei Inzidenzen von über 50 nachzuverfolgen. Mit dieser Ansage brüskieren Spitzenpolitiker wie Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die 50er-Inzidenz immer als Zielmarke nannte, um eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können.

Sie wecken damit in der Bevölkerung auch die Erwartung nach schnellen Öffnungen und gießen so Wasser auf die Mühlen von Gegnern der Corona-Maßnahmen. Das ist fatal. Denn ohne die Disziplin der Menschen, Kontakte zu vermeiden, kann die Pandemie nicht überwunden werden.

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