Berlin - Die Pandemie hinterlässt eine Spur des Todes in Berliner Pflegeheimen: 23 Tote im Goldenherz in Mitte, 12 Tote im Domicil in Reinickendorf. In beiden Fällen war der Ausbruch bereits im November festgestellt worden, seitdem fordert Corona dort fast Tag für Tag seine Opfer – jetzt erst wurden die vorläufigen Gesamtzahlen bekannt. Damit sind nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung seit Beginn der Corona-Pandemie in Berlin 453 Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen mit oder an Covid-19 gestorben. Insgesamt listet die Verwaltung 846 Tote auf – allein am Montag waren es 25. Das ist ein Anstieg um 3 Prozent. Von den knapp 80.000 positiv Getesteten sind in Berlin 1,1 Prozent gestorben, bundesweit sind es 1,6 Prozent. Allerdings gibt es nach Angaben von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) noch immer 200 freie Intensivbetten in der Stadt. Doch die Personalsituation in den Krankenhäusern sei angespannt, die Kliniken würden an ihre Grenzen stoßen. Deshalb, so Kalayci: „Es ist gut, dass der harte Lockdown jetzt auch in Berlin kommt.“

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