Berlin - Je mehr Zeit Menschen in den sozialen Netzwerken verbringen, umso schlechter wird ihr Urteilsvermögen – und zwar unabhängig vom Alter, von der Ausbildung oder der politischen Haltung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der in Paris ansässigen Reboot Foundation unter amerikanischen Internetnutzern.

Das liegt der Studie zufolge auch an der Selbstüberschätzung der Nutzer von sozialen Medien. Sowohl bei den jüngeren als auch bei den älteren Internetnutzern gab eine deutliche Mehrheit der Befragten an, „einigermaßen bis sehr sicher“ zu sein, Fake News von inhaltlich korrekten Berichten unterscheiden zu können. Allerdings waren 64 Prozent der 18- bis 30-Jährigen und 51 Prozent der über 60-Jährigen anschließend nicht in der Lage, Websites mit Fake News auch als solche zu erkennen, Jüngere noch seltener als Ältere.

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