Corona-taugliche Maskerade: Japanische Cosplayerin mit erdbeerenen Mundschutz und niedlichem Haarschmuck.
Foto: imago images/Future Image

Tokio - „Jetzt weiß ich, wer der Verbrecher ist!“ Unter diesem Zitat sitzen zwei Detektive, in Anzüge gekleidet, Rücken an Rücken auf einem Hocker. Der eine ist ein Erwachsener, der andere ein Kind, das untenrum noch keine Anzughose in seiner Größe gefunden hat, dessen Beine daher nackt gen Boden baumeln. Eine schüchtern posierende Frau im Hintergrund, die die nachdenkenden Detektive zu bewundern scheint, hat es gehört und denkt wohl: Mal wieder war es dieser kleine Bengel, der das ganze Kriminalrätsel gelöst hat. So ist er eben, Detektiv Conan.

Und so ist eben diese dreiköpfige Familie aus Japan, die dieses mittlerweile sehr bekanntes Foto von sich geschossen hat. Es hat den Twitter-Account @xMiCaNx zu einem Medienphänomen im ostasiatischen Land gemacht. So ziemlich jeden Tag stellt die junge Familie, die sich hinter dem Twitter-Namen verbirgt, bei sich zu Hause eine bekannte Szene aus der japanischen Popkultur nach. Großen Wert legen sie darauf, dass sie selbst darin möglichst genau so aussehen wie die Helden ihrer Lieblingsgeschichten, als die sie sich ausgeben. Detektiv Conan, der seit Mitte der 1990er-Jahre Kinder auf der ganzen Welt in Form von Comics und Zeichentrickfilmen begeistert, ist nur eine Vorlage von vielen.

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