New York - Was von Felix Zeltners altem Leben übrig ist, passt in zwei Taschen und steht in der Ecke eines Zweizimmer-Apartments an der East Fourth Street. „Das ist meine Trompete und meine Kameraausrüstung“, sagt der verstrubbelte Mittdreißiger und schaut dabei ein klein wenig wehmütig. „Ich hab die seit Monaten nicht benutzt, aber irgendwie mag ich mich davon auch nicht trennen.“

Von vielem anderen, was gemeinhin zu einer bürgerlichen Existenz gehört, haben Felix Zeltner und seine Frau Christina Horsten sich jedoch gelöst. Möbel, persönliche Gegenstände, Garderobe, die über den Bedarf der nächsten Woche hinausgeht, Geschirr, Bücher – all das lagert in einer Garage in Far Rockaway, einer Halbinsel am äußersten Ende des New Yorker Stadtteils Queens.

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