Wien - Der Sturz von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz durch ein Misstrauensvotum wird immer wahrscheinlicher. Über den bisher bekannten Misstrauensantrag der Liste „Jetzt“ hinaus, will die SPÖ nun ein Misstrauensvotum gegen die gesamte Regierung. Das SPÖ-Präsidium habe am Sonntagabend einstimmig eine entsprechende Empfehlung an die SPÖ-Fraktion gegeben, teilte Parteichefin Pamela Rendi-Wagner mit.

Die FPÖ, deren Stimmen für eine erfolgreiche Absetzung des Kanzlers gebraucht werden, deutete ihre Unterstützung an, ohne sich endgültig festzulegen. Im Fall eines Misstrauensvotums muss Bundespräsident Alexander Van der Bellen übergangsweise einen neuen Kanzler ernennen, der ein Kabinett vorschlägt.

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