Dass die Kreuzberger Grünen bei den Bundestagswahlen in den vergangenen Jahren vom Ströbele-Effekt profitierten, war ihnen klar. Dass er einen so großen Einfluss auf ihr Ergebnis hat und dass der Kampf um das deutschlandweit einzige Direktmandat der Partei so knapp werden könnte, ahnten viele aber nicht. Mit fast 40 Prozent lag der grüne Veteran bei der Wahl 2013 fast uneinholbar vorn. Seine Nachfolgerin Canan Bayram musste dagegen bis in die Nacht hinein bangen, ob sie an Ströbeles Erfolg anknüpfen kann.

Nach Auszählung der Stimmen war Bayrams (26,3 Prozent) Vorsprung gegenüber dem Herausforderer von der Linken, Pascal Meiser (24,9 Prozent), mit 1,4 Prozent nur hauchdünn. Seine Partei wurde jedoch hinsichtlich der Zweitstimmen mit großem Abstand stärkste Kraft (28,6 Prozent).

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