Fast 37 Jahre nach dem blutigen Überfall auf die Wiener Opec-Konferenz beginnt am Freitag der wohl letzte Strafprozess gegen einen der angeblichen Mittäter. Die heute 79-jährige Sonja Suder soll damals als Mitglied der „Revolutionären Zellen“ (RZ) Waffen und Sprengstoff für die Kommandooperation nach Wien transportiert haben.

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main muss sie sich deshalb wegen Beihilfe zum Mord verantworten. Ihr wie ihrem mitangeklagten 70-jährigen Lebensgefährten Christian Gauger werden zudem Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und die Beteiligung an drei Brandanschlägen der RZ vorgeworfen, die Mitte der 70er Jahre Sachschäden verursachten. Die Angeklagten bestreiten alle Vorwürfe.

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