„Osmanische“ Reichsbürger in Berlin III

Unser Autor will die Kriegsführung christlicher Truppen im 17. Jahrhundert nicht schönreden. Aber großosmanische Geschichtsklitterung unter dem Deckmantel des Antikolonialismus findet er auch falsch.

Historische Zeichnung: Die osmanischen Truppen vor Wien.
Historische Zeichnung: Die osmanischen Truppen vor Wien.imago images/stock&people

Berlin-Nehmen wir uns abermals die beiden Broschüren vor, die den Obertitel tragen „Grenzgänger*innen. Schwarze und osmanische Präsenzen in der Metropole Berlin um 1700“. Verfasst wurden sie vom Verein Berlin Postkolonial. In den beiden vorangegangenen Kolumnen habe ich gefragt: Was soll eine „osmanische Präsenz“ sein? Unter Schwarzen kann ich mir Menschen und die gegen sie gerichtete koloniale Gewalt vorstellen. Aber Osmanen? Ich rede auch nicht von „kreuzfahrerischen Präsenzen“ in Jerusalem oder von „Heiligen-Römischen-Reichlern“, die von tatarischen Aggressoren verschleppt wurden.

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