Berlin - Der Paritätische Wohlfahrtsverband will Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) beim Wort nehmen. Der hat deutlich gemacht, er wisse, dass mit dem Hartz-IV-Regelsatz manches schwer zu stemmen sei. „Ich schaue mir das an, was wir bei den Grundsicherungssätzen tun können“, hat Heil gesagt.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, möchte dabei gern behilflich sein. Deshalb legt er an diesem Donnerstag ein Konzept für eine Neuausrichtung der Grundsicherung für Arbeitslose vor. Es sei an der Zeit, sagt Schneider, vom „negativen Menschenbild, das dem System Hartz IV zugrunde liegt“, abzurücken. Also von einem Menschenbild, das davon ausgehe, dass man den Menschen zur Arbeit antreiben und bestrafen müssen, wenn er unwillig sei.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.