Bochum - Der junge Mann im Foyer der Bochumer Kongresshalle hat einen Tipp: „Müsst ihr auch mal ausprobieren“, sagt er. Es ist Sonntag, es ist Piratenparteitag, er hockt in einem Bad aus Plastikbällen vor dem Eingang des Saals und rührt mit den Armen in den Kugeln herum. Eigentlich ist das Bällebad für Kinder aufgestellt worden. Aber nun hockt dieser ausgewachsene Nordrhein-Westfale darin. „Entspannt total“, sagt er, und lächelt selig den Leuten zu, die an ihm vorbeischlendern.

1862 Piraten sind nach Bochum gekommen, um zwei Dinge zu tun. Erstens wollten sie sich einmal nicht heillos streiten und gegenseitig beleidigen. Und zweitens gab es es etwas zu erledigen: Löcher stopfen im Parteiprogramm, das auch sechs Jahre nach der Gründung noch wie ein Flickenteppich aussieht.

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