BerlinEs beginnt schleichend. Oft mit verbalen Angriffen. Drohungen. Eingriffen in die Privatsphäre. Verboten und Kontrolle. Stalking, Nötigung, Schlägen, Vergewaltigung. Die Liste lässt sich weiterführen. Sie erinnert an die bittere Realität: Gewalt gegen Frauen existiert, jeden Tag. Diese Gewalt ist geschlechtsspezifisch. Sie trifft Frauen, weil sie Frauen sind. Und sie trifft geflüchtete Frauen besonders hart.

Wer die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern will, muss Gewalt bekämpfen. Auf dem Papier erkennen das jene Regierungen an, die die sogenannte Istanbul-Konvention (IK) zur „Verhütung und Bekämpfung“ von Gewalt gegen Frauen ratifiziert haben. Deutschland tat das 2018. „Die Konvention hat zumindest den Anspruch, alle Frauen zu schützen. Auch die, die prekären Bedingungen ausgesetzt sind“, sagt Delal Atmaca. Sie ist Geschäftsführerin des Dachverbands der Migrantinnenorganisationen (DaMigra).

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