SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Bemerkung verteidigt, dass ein Bundeskanzler in Deutschland zu wenig Geld verdiene. In einem Interview mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ sagte Steinbrück, er habe „mitnichten gefordert, das Kanzlergehalt zu erhöhen, wie es zu lesen und hören war“. Manche Kritik habe daher „etwas moniert, was ich so gar nicht gesagt habe“. Er habe nur auf vergleichbare Positionen in der Gesellschaft und die große Verantwortung hingewiesen. „Diese Wahrheit werde ich nicht verschweigen, auch nicht als Kanzlerkandidat“, bekräftigte der 65-Jährige.

Der Spitzenmann der SPD für die Bundestagswahl im September war in der eigenen Partei für die Äußerung kritisiert worden, hatte aber auch Unterstützung bekommen. In der niedersächsischen SPD zeigten sich Wahlkämpfer erleichtert, dass die Debatte gut zwei Wochen vor der Landtagswahl am 20. Januar der SPD nach Umfragen offenbar nicht geschadet hat.

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