Berlin - Im Zusammenhang mit dem Mordfall Peggy ist nach einem Medienbericht ein rechter Hass-Brief an die Mutter des Mädchens aufgetaucht. Wenige Tage nach dem Verschwinden der Neunjährigen im Mai 2001 habe deren Mutter ein anonymes Schreiben erhalten, das laut einem Aktenvermerk der damaligen Soko Peggy beleidigend und „offensichtlich von einem äußerst rechts orientierten Menschen“ verfasst wurde, wie die Bild-Zeitung am Montag berichtete.

Offenbar habe der Absender auf den Übertritt von Peggys Mutter zum Islam angespielt, hieß es. Das Schreiben sei Teil der Ermittlungsakten. Ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft Bayreuth bestätigte die Existenz eines solchen Briefes unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht, bestritt sie aber auch nicht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.