Dresden - In der Debatte um den pöbelnden LKA-Mitarbeiter beim Besuch von Kanzlerin Angela Merkel vor einer Woche in Dresden hat Sachsens SPD-Chef und Vize-Ministerpräsident Martin Dulig den Rauswurf des Mannes gefordert. So wie die Dinge sich darstellten, könne der Vorfall für LKA-Mitarbeiter Maik G. nicht ohne Konsequenzen bleiben, sagte Dulig im ARD-Morgenmagazin. „Ich möchte mir nicht vorstellen, dass solche Menschen an sensible Daten kommen. Dass sie diesen Staat vertreten. Das kann nicht sein.“

Wie das ZDF am Freitag mitteilte, hat sich die sächsische Polizei beim ZDF entschuldigt. „Das ZDF begrüßt, dass sich der Polizeipräsident in dem offenen Gespräch für die Art und Weise der polizeilichen Maßnahme entschuldigt hat. Die Polizei räumt ein, dass das Frontal-21-Team viel zu lange festgehalten worden war“, heißt es dort.

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