Wolfsburg/Berlin - Viele hundert Berliner pendeln täglich mit dem schnellen ICE zur Arbeit nach Wolfsburg - nach dem Hochwasser und der Stunden raubenden Umleitung der Züge stecken sie nun in der Klemme. Der seit Freitag geltende Notfahrplan mit einem Umweg über Magdeburg und Braunschweig stellt sie nicht zufrieden - viele übernachten nun notgedrungen in Hotels und bei Freunden, selbst an das Chartern von Bussen wurde schon gedacht. Zufrieden sind hingegen die Wolfsburger Hoteliers, laut Onlineanbietern sind fast alle Zimmer über die Woche ausgebucht.

820 Berliner machen sich laut Statistik täglich von Berlin nach Wolfsburg auf den Weg. Die große Mehrheit fährt mit der Bahn. Nicht nur bei Volkswagen, auch bei Zulieferern, Museen und im Rathaus arbeiten Berlin-Pendler, schließlich dauert die Zugfahrt normalerweise nur etwa 60 Minuten. Derzeit müssen die Pendler für eine Strecke zweieinhalb bis drei Stunden kalkulieren.

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