Peter-Michael Diestel, letzter Innenminister der DDR-Regierung, auf seinem Anwesen in Mecklenburg-Vorpommern.
Foto: Berliner Zeitung/Carsten Koall

Der Mann, der 1990 die Staatssicherheit auflöste, zeigt als Erstes sein Anwesen, seine Kunst, sein Birkenwäldchen, die Wildschweinfelle, den Hochstand – ein kleines Disneyland in Mecklenburg-Vorpommern. Am Telefon hat er gesagt, er sei nicht so arrogant wie sein Ruf, jetzt sagt er: „Dafür, dass ich in der CDU bin, sehe ich doch ganz gut aus, oder?“ Er sitzt in seiner Kanzlei, umringt von Gemälden im Goldrahmen. Er ist eitel, lustig, scharf. Die Ausgrenzung der Ostdeutschen 30 Jahre nach der Wiedervereinigung empört ihn so sehr, dass man ihn immer wieder darauf hinweisen muss, dass das ein Interview und keine Rede zur deutschen Einheit ist.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.