Stadion im Sportforum Chemnitz wird saniert.
Foto: dpa/Jan Woitas

Berlin - Gleich nach der Thüringer Landtagswahl hatte die Führung der Bundes-CDU Gespräche mit dem Wahlsieger Bodo Ramelow verboten und die Thüringer Linke ohne jeden Grund als „extremistisch“ gebrandmarkt. Extremistisch verhielt sich dann die regionale CDU - auf Druck der Bundeszentrale. Sie allein ermöglichte die widerwärtige AfD-CDU-FDP-Allianz, der es in stiller Gemeinschaft gelang, einen illegitimen Möchtegern auf den Stuhl des Ministerpräsidenten zu hieven. Als ihre Umfragewerte abstürzten, lenkten die Erfurter CDU-Unterhändler ein, um mit ihren eindeutig demokratischen Kollegen von der Linken doch noch übereinzukommen. Aber dem rechtsradikal motivierten Massenmord in Hanau zum Trotz ertönte aus den Führungsetagen von CDU und CSU abermals ein schrilles Nein. Ich hatte ein stillschweigendes Hinnehmen erwartet, zumal die Thüringer Wähler genau das wünschen. So irrt man sich.

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