Bonn - Kürzlich stand Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fröhlich auf einer Baustelle an der Autobahn  7  nördlich von Hamburg – und pries sie als Zukunftsmodell. Für 1,6 Milliarden Euro werde die Straße hier auf ganz neue Weise ausgebaut – schneller, gründlicher, effizienter. Der Trick: Hier plant und baut nicht der Staat, sondern ein privater Auftragnehmer. Das Konsortium aus Hochtief, DIF-Infra und einem regionalen Mittelständler bekommt für 30 Jahre die Verantwortung für den A7-Abschnitt übertragen, finanziert Ausbau und Betrieb – und erhält vom Bund Zuschüsse und ein monatliches Entgelt. Neuerdings sollen auch Finanzinvestoren ihr Geld in den Projekten anlegen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.