In Warschau kann jeder seinen Platz finden: Hier trifft Moderne auf Tradition.
Foto: dpa/pap

Berlin - Immer, wenn ich im Warschauer Hauptbahnhof aus dem Zug steige, fühle ich einen Adrenalinstoß. Das Treiben am Bahnhof, das Surren der Lautsprecher, das Gewirr in den Geschäften versetzt mich in einen quirligen Rausch. Wenn ich die Geschäftigkeit der Menschen sehe, muss ich zwangsläufig an New York und nicht an Berlin denken, an Manhattan und nicht an Mitte. Warschau ist eine Metropole. Ein Knotenpunkt für Osteuropa, wo Ukrainer auf Georgier, Russen auf Amerikaner, Deutsche auf Juden treffen. Diese Vielfalt passt nicht zum Polenbild, das wir im Westen hartnäckig pflegen.

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