28.06.2020, Polen, Lowicz: Andrzej Duda, Präsident von Polen und Kandidat für das Amt des Präsidenten der PiS (Recht und Gerechtigkeit), feiert sich auf einer Wahlparty am Abend nach der Präsidentschaftswahl. 
Foto: Radek Pietruszka/PAP/dpa

Warschau - In Polen wurde am Sonntag die wegen Corona verschobene Präsidentschaftswahl nachgeholt. Der konservative Präsident Andrzej Duda, Man der Regierungspartei PiS, hat nach ersten Prognosen die absolute Mehrheit deutlich verfehlt und muss in eine Stichwahl gegen den liberalen Herausforderer Rafal Trzaskowski. In der ersten Runde am Sonntag kam Duda laut einer Ipsos-Nachwahlbefragung mit 41,8 Prozent auf den ersten Platz, der Warschauer Bürgermeister Trzaskowski folgte an zweiter Stelle mit 30,4 Prozent der Stimmen. Trotz der Corona-Krise war die Wahlbeteiligung sehr hoch. Laut Ipsos lag sie bei 62,9 Prozent - bei der Präsidentschaftswahl 2015 hatten sich nur knapp 49 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt.

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