Berlin - Gefälschte Nacktfotos tauchen im Netz von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) auf und Bundestagskandidatin Wiebke Winter (CDU) erhält Morddrohungen per Sprachnachrichten: Der Hass im Netz trifft vor allem Frauen – nicht nur Politikerinnen – massiv. Das zeigt auch der kürzlich veröffentlichte dritte Gleichstellungsbericht der Bundesregierung.

„Wir müssen als Gesellschaft mehr über digitale Gewalt sprechen, zurzeit wird sie massiv unterschätzt“, sagt die Berliner Digitalpolitikerin Ann Cathrin Riedel (FDP). Wenn manipulierte Nacktfotos von Annalena Baerbock geteilt werden, müssten sich die anderen demokratischen Parteien an Baerbocks Seite stellen. „Es handelt sich dann nicht mehr um eine politische Auseinandersetzung. Da wird eine Frau öffentlich mit manipulierten Bildern diskreditiert, das geht nicht“, meint Riedel.

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