Polizei findet mutmaßlichen Drohbrief-Schreiber über eine Schach-Plattform

Als „NSU 2.0“ soll ein 53-Jähriger Promis und Politiker bedroht haben. Seine sprachlichen Eigenheiten auf einem Schach-Forum und bei PI-News verrieten ihn.

Ermittler des hessischen Landeskriminalamtes tragen Kisten mit beschlagnahmten Datenträgern und Unterlagen aus der Wohnung des Verdächtigen.
Ermittler des hessischen Landeskriminalamtes tragen Kisten mit beschlagnahmten Datenträgern und Unterlagen aus der Wohnung des Verdächtigen.Morris Pudwell

Berlin-Seit 2018 hielt eine vermeintliche rechtsextreme Terrorzelle namens „NSU 2.0“ die Öffentlichkeit in Atem. Mehr als einhundert Personen des öffentlichen Lebens bekamen Schreiben mit Todesdrohungen und Beleidigungen, immer unterzeichnet mit NSU 2.0. Weil die gesperrten Adressen der Empfänger anscheinend in Polizeicomputern abgefragt wurden, gerieten die Sicherheitsbehörden selbst in Verdacht. Die Debatte über Rechtsextremismus in der Polizei entbrannte. Doch nun stellt sich heraus: Die Drohbriefe soll ein 53-jähriger Arbeitsloser verfasst haben.

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