Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
Foto: dpa

Brüssel - Am Donnerstag stand bei der Nato-Tagung der Verteidigungsminister Corona auf dem Programm. Die Pandemie ist für das Militärbündnis eine mehrfache Herausforderung: Im Vordergrund steht die Frage, wie Schutz, Logistik, Ausrüstung und medizinische Versorgung für die Truppe sichergestellt werden können. In den USA hatte der Generalstab im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen beklagt, dass die Armee nur bedingt einsatzfähig sei. Sie hätte daher den von US-Präsident Donald Trump angedachten Einsatz gegen die Proteste in mehreren Städten gar nicht leisten können. Auch andere Armeen haben Pandemie- Probleme: So berichtet die Economic Times, dass die indische Armee eine große Militärübung an der Grenze zu Tibet wegen zahlreicher Covid-19-Erkrankungen unter den Soldaten verschieben musste. Die Übung sollte der Vorbereitung eines Einsatzes in der Himalaya-Grenzregion dienen. Auch China musste sein Manöver verschieben – war aber schneller wieder einsatzbereit, weil der Corona-Drill von der chinesischen Armee besser eingeübt ist.

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